Ich latsche also hinter diese ominöse Absperrung und ziehe mich langsam aus. Unweigerlich muss ich an Striptease denken, aber ich werde das hier nicht machen, auch wenn ich das grad völlig originell fände. Für so ne Scheiße bin ich echt zu haben, grinse ich immer noch. Ich ziehe mein Shirt aus und begutachte meinen BH.„Beim Osteopathen III“ weiterlesen
Autor-Archive:Vielverwinkelte
Beim Osteopathen II
Diese widerlichen Zeitschriften hatten ihr Ziel erreicht, denn ich schritt miesgelaunt in das Vorzimmer, wo mich ein durchaus netter Mann, Ende 40 mit meinem Namen begrüßte. Es war der Osteopath. Er saß hinter seinem Schreibtisch und schaute mich an. Ich saß vor dem Schreibtisch und schaute ihn an. Ich war der Patient. Patt. *lach Ich„Beim Osteopathen II“ weiterlesen
Beim Osteopathen I
Ich brauchte bisher selten einen Arzt. Was ja prinzipiell gut ist, aber mir fiel auch auf, dass wenn ich einen Arzt brauchte, sich niemand wirklich Zeit für meinen vollgefressenen Körper nahm. Schwupp, war ich drin, noch schwupper war ich wieder draußen und fragte mich, ob ich es tatsächlich geschafft hatte in 122 Sekunden alle meine„Beim Osteopathen I“ weiterlesen
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Soziologie der Menschheit immer gleich ist und auch war. Ein Blick über die Jahrhunderte bringt die Erkenntnis, dass die Menschen sich immer gleich verhalten. Was bedeutet … Man erkennt die Menschen immer. Es braucht nur Geduld.
Sci-Fi.
Sie hielt das Buch in ihren zittrigen Händen und schlug die feinen, an den Ecken abgeknickten Seiten vorsichtig, mit dem schweren Handschuh um. »Ein Buch«, hauchte sie voller Ehrfurcht, denn soweit sie wusste, wurde das letzte dieser Art vor ungefähr 720 Jahren gefunden. Sie selbst … hatte es damals gefunden. Ihr Visier verschwamm vor ihren„Sci-Fi.“ weiterlesen
Kindheit – Oder die DDR. Part V
Der Unerreichbar-Joghurt Die DDR war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an vielen Stellen unlogisch. Als wenn Bananen ein Volk bei Laune gehalten hätten. Pfff, was ein Unsinn. Heute mag ich die gelben Dinger gar nicht mehr. Affenfutter. Die dreimal im Jahr damals haben durchaus gereicht. Schließlich hatten wir kulinarisch noch andere Highlights, wie etwa Erstickungsanfall„Kindheit – Oder die DDR. Part V“ weiterlesen
Wenn man …
… die Banalität des eigenen Seins erstmal erkannt hat, spielt die Anerkennung durch andere Menschen kaum eine Rolle. Das ist wahre Freiheit.
Heimliche Liebe …
Grenzen
Und dann gehst du deinen Weg, weil du ihn gehen musst und willst. Der rote Faden liegt bereits, du greifst ihn lediglich auf. Machst anfangs dies und das, bis du findest, was zu dir gehört, was dich glücklich macht und was dir zeigt, wer du bist und was du kannst. Mach jedoch nie den Fehler„Grenzen“ weiterlesen
Vermissen
»Ach komm! Nun komm schon«, lachte sie aufgeregt und verzauberte ihn damit. Er konnte nichts anderes, er grinste unwillkürlich mit ihr.»Mhm«, sollte alles sein, was er gerade herausbrachte. Ihre lachenden grünen Augen strahlten ihn mit unendlicher Liebe an. Diese Tiefe … sinnierte er und schüttelte leicht seinen Kopf. Klar, er sah, dass sich ihre Lippen„Vermissen“ weiterlesen