Ich vermisse es, dass Bescheidenheit als ein erstrebenswertes Ideal begriffen wird. Damit meine ich nicht kriecherische Attitüde. Das ist nur Schauspielerei. Sondern ein Gefühl für die eigenen Grenzen zu behalten. Auch wenn ich ein Verfechter gesunder Aggressionen bin. Das hat einen logischen Grund. Heute habe ich oft das Gefühl, dass jeder glaubt alles zu wissen.„Ich vermisse es“ weiterlesen
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Auch witzig:
Die ewig brennende Ölfeuer-Diskussion, wer jetzt im Recht wäre. „Coronamaßnahmenbefürworter“ oder „Impfverweigerer“. Was sich natürlich auf viele anderen Ebenen des Davors und Danachs übertragen lässt. Den meisten Menschen kam wohl nie die geheime dritte Option in den Sinn: Vielleicht sind beide Seiten Arschlöcher? „Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin“
Moving on
Interessant. Als mit mir Schluss gemacht wurde, konnte ich das akzeptieren. Man kann niemanden zwingen dich zu lieben. Das ist sehr unreif. Und wenn man könnte, würde man das gar nicht wollen. Aber, dass sie so schnell einen Neuen hat, tut dann doch ein bisschen weh. Das ist mein Ego, oder? Sie soll glücklich werden.„Moving on“ weiterlesen
7 am 7-ten
Wachsmalstift, Sichern, Pfannkuchen, langsam, Frust, Balken, erstaunlich Während der Pfannkuchen langsam aber stetig in der fettfreien Pfanne vor sich hin verkohlte, der beißende Geruch sich in der Küche ausbreitete, malte er seelenruhig mit seinem Wachsmalstift auf dem Holztisch im Wohnzimmer. Die Muster machten keinen Sinn, das Holz gab teilweise sogar wiederwillig unter dem Druck seiner„7 am 7-ten“ weiterlesen
Der Partyunterschied
Der Partyunterschied …, oder die differenzierte Diversität zwischen den Entitäten in West- und Ostdeutschland (meine Fresse, es klingt soooo schlau) Die ultimative, hammergeile, super duper Party im Westen … Das Gastgeberpaar plant die Party bereits 5 Monate zuvor, schickt allen ein Save the date Reminder, eröffnet eine WhatsApp Gruppe, aus der niemand aussteigen sollte, ansonsten„Der Partyunterschied“ weiterlesen
Heute bekam ich eine Lektion in Demut. Ich bin da in einem gewissen sozialen Projekt. Alle dort waren immer sehr freundlich zu mir. Jetzt habe ich eine neue Beraterin bekommen. Sie war mir sofort unsympathisch. Alleine schon deswegen, weil sie sehr resolut wirkt. Genau dieser Mensch hat sich heute sehr für mich eingesetzt. Ich weiß weiterlesen
Mein Problem war immer, dass ich ziemlich tough wirke. Dabei habe ich nie versucht es zu sein. Zumindest hörte ich das immer wieder. Wie sensibel ich eigentlich bin, oder dass ich lange schwere Depressionen hatte, merkte dadurch kaum jemand, es sei denn, diese Person besaß eine außergewöhnliche Menschenkenntnis. Mittlerweile geht es mir übrigens ziemlich gut, weiterlesen
Für eine Selbstfindungsphase muss man sich nicht erst verlieren. Es reicht manchmal auch, jemand anders zu verlieren.
Entzaubert
Vielleicht sollte man sich nicht auf die Liebe verlassen. Ich befinde mich in einem Zustand, der mich sehr mit der Umschreibung „entzaubert“ spielen lässt. Die Liebe fliegt auf Entscheidungen, aber sie trägt einen nicht von alleine, wenn man nicht_s tut. Die Liebe ist wie ein ziemlich launisches Kind. Und all die Dinge, von denen ich„Entzaubert“ weiterlesen
Bestimmung
Manchmal bemerke ich, dass durch Worte keine Beziehung entsteht. Die Beziehung war immer schon vorher da, und die Worte sind es, die in sie hineingleiten. Sie ist wie eine Sonnenfinsternis, verdreckt durch die Eklipse des sich noch fremd seins, aber dahinter ist alles schon hell im Herzen. Man hat sich. Man versteht sich. Aufeinander eingestimmt„Bestimmung“ weiterlesen