Inmitten lauter Musik, guten französischen Wodka in der Hand und Menschen um mich, die ich liebe. Ich bin da wo ich sein will. Das Leben ist schön.
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Seele einer fremden Welt
Die ersten Zeilen in einem Buch sind wie ein Sprung in kaltes Wasser. Man taucht in die Seele einer fremden Welt, und an ihrem tiefsten Punkt findet man vielleicht etwas Vertrautes, das man von dort bergen und mit in das eigene Leben nehmen möchte. Alles was die Welt nicht sagen kann, aber von dem man„Seele einer fremden Welt“ weiterlesen
Anfangspunkt
Ich habe mir das Schreiben ausgesucht, da ich ein sehr guter Beobachter bin, auch weil ich in meinem frühen Leben so passiv war, und meine Angst vor Menschen paradoxerweise dazu führte, dass ich mich sehr für ihre Wesenhaftigkeit interessiere. Ich wollte meine Ängste verstehen, und darum wollte ich die Menschen verstehen. Das führte bei mir„Anfangspunkt“ weiterlesen
Cocktail aus Fantasie und Abwesenheit
Kleine Kinder wirken so, als ob sie sich niemals ganz in dieser Wirklichkeit befänden. Vielleicht existiert für sie so etwas wie eine einheitliche Realität noch gar nicht. Ihr Gesichtsausdruck erscheint mir immer wie ein Cocktail aus Fantasie und Abwesenheit.
Ich frage mal aus Neugierde: Liest das hier eigentlich irgendjemand? Traffic ist ja manchmal doch vorhanden, auch wenn es sich sonst nicht abzeichnet. Was mir recht sein soll. Hauptsächlich schreibe ich für mich selbst, und ich mach das zusammen mit einer Freundin, was ich ziemlich cool finde, ein gemeinsames Ding zu haben.
Medien
Alles, was sich uns erschließt, erschließt sich uns über Massenmedien. Und wir wissen, dass wir ihnen nicht vertrauen können.
Ösenknöpfe
Ihr Blick ist gesenkt und sie nestelt an ihrem Smartphone herum. In ihren Augen die winzige Spiegelung der Social-Media. Eine Bank der Einsamen, in die man seine Zeit einzahlen kann, um sich dann eine gute Rendite zu erhoffen, wenn man irgendetwas sagt, das so gesagt ist, dass es wie ein Puzzleteil in die Sammlung von„Ösenknöpfe“ weiterlesen
Unlicht
Ich vergesse manchmal, dass ich meine Unsichtbarkeit liebe. Oder eigentlich bin ich bloß anders sichtbar, in einem anderen Spektrum des Lichts, und wir können gegenseitig unsere Welten nicht sehen, und was für euch Licht ist, ist für mich Dunkelheit und umgekehrt.
Strichchen
Immer versuche ich mich so ein bisschen in den Windschatten der Zeit zu stellen, weil ich älter bin als ich es gefühlt eigentlich sein sollte. Also versuche ich manchmal aufzuholen, in dem ich warte, bis sich ein Sog der Gelegenheit ergibt. Dann sitze ich hier, als das älteste Kind der Welt, in Erstaunen wie groß„Strichchen“ weiterlesen
Katzenklo
Der Kater scharrt in seinem Katzenklo und macht Meeresgeräusche. Ich sehe ihn dabei an, und er weiß es, so wie er weiß, dass ich es weiß, dass Katzen irgendeine Lücke schließen, die ohne ihren felinen Beitrag sonst nicht zu schließen wäre. Und dann sagt er tonlos, so wie er durch meine Einbildung spricht: „Friede ist„Katzenklo“ weiterlesen