Für Frank

Es verwundert mich nicht, dass sich die besonderen Menschen, die mit Charakter und Größe selten selbst erkennen können. Zwischen all dem latent narzisstischen Gesellschaftsgedöns da draußen, in welchem sich fortschreitend Werte verschieben und jegliches Handeln oft hochgezogene Augenbrauen hinterlässt. Spieglein. Spieglein. Und dann gibt es die, die den Spiegel meiden, weil sie glauben nicht in„Für Frank“ weiterlesen

Grundlose Traurigkeit II

Obwohl alles von außen gut scheint, problemlos, leicht … Wohnt tief drinnen genau diese in der Kindheit und Jugend ankonditionierte grundlose Traurigkeit, die, weil nicht interpretierbar auch ebenso unbeherrschbar immer eine ad hoc einsetzende freudlose Begeleiterin ist und sein wird, ohne dass ich oder Du sie einfach abschütteln könnten. Sie gehört zu jedem Menschen und„Grundlose Traurigkeit II“ weiterlesen

Casino Royal

Als er auf dem Weg zu seinen Freunden war, hatte er keinen blassen Schimmer, was ihn an diesem Abend erwarten würde. Sie wollten mal wieder zusammen sitzen, quatschen. Vielleicht ein Bier trinken. Meistens sprachen sie über die Arbeit, über ihre Partnerinnen oder Fußball. Ja, er saß bei ihnen und ja, er lachte auch mit ihnen.„Casino Royal“ weiterlesen

12 kleine Pralinen

Da mache ich die Woche aufgrund all meines Könnens einen Vortrag vor vielen, vielen Menschen und scheine das gut gemacht zu haben, denn mir werden unter einigem Dank und ein paar Visitenkarten auch Pralinen übergeben. Kleine schwarze Schachtel mit 12 Pralinen. Hmm … könnten auch Kondome drin sein, ich sollte nochmal die Visitenkarten checken. Okay,„12 kleine Pralinen“ weiterlesen

Die Packung M&Ms

»Hast Du heute Zeit«, fragte er aufgeregt. Seine Stimme überschlug sich fast vor Freude. Ihr Kopf glitt erst zur Seite und dann nach oben, da er sich nicht einen Zentimeter von ihrem Schreibtisch weg bewegen würde. Sie kannte ihn gut, schließlich arbeiteten sie schon eine Weile in diesem Büro zusammen. Was konnte es wohl dieses„Die Packung M&Ms“ weiterlesen

Für M.

Als Selbständige unter gelangweilten Hausfrauen … Wie ich da reingeraten bin, kann ich aus heutiger Sicht echt nicht mehr sagen, was ich aber wusste, war Folgendes. Ich kam aus dieser beschissenen Nummer nicht mehr raus! Verdammt aber wahr. Und als ob das nicht schlimm genug war, läuft das seit echt traurigen sechs Jahren so. Ich„Für M.“ weiterlesen

Laufband oder Sex?

Voller Enthusiasmus warf sie sich aufs Laufband, um die lüsternen Abgründe der Neurotransmitter einmal spüren zu können. Jenes Hochgefühl, das Sportlern diesen Flow gab und im Berliner Raum mit dem Austausch von Körperflüssigkeiten verglichen wurde.  Jut? Jut! Ohne all die Rehafreudigen und Rehaleidenden zu berücksichtigen, stieg sie auf das schwarze Gummi, warf ihre nichtvorhandenen Haare„Laufband oder Sex?“ weiterlesen