Winter in Badisch Sibirien – Part I

Klingt nach einer spannenden Story. Oder nach einer Kalten. Darf jetzt jeder bei der Überschrift denken, was er will.  Nein, ich gendere nicht!  Februar 2022 Es war einmal eine freiberufliche Dozentin, die Anfang des Jahres unter schlimmsten pandemischen Bedingungen nach Badisch Sibirien reiste und nicht wusste, dass hier also der eisige Hammer hängt. Da die„Winter in Badisch Sibirien – Part I“ weiterlesen

Aberglaube der Sentimentalität

Wenn man mit etwas abgeschlossen hat, aber es dann doch wieder hervorholt, Dinge wieder tut, die man nicht mehr tun wollte, oder jemanden aus der Vergangenheit trifft, von dem man sich trennen wollte, ist das wie mit einer Taschenlampe gebückt durch eine dunkle, muffige und feuchte Höhle zu kriechen. Man denkt es wäre vielleicht ein„Aberglaube der Sentimentalität“ weiterlesen

In einem Fahrzeug

Als ruhender Punkt eines Beobachters, in einem Fahrzeug auf der Autobahn, verändert die passive Geschwindigkeit alles. Entfernungen, die du am Horizont erkennst, bedeuten nicht mehr das selbe, weil alles um dich herum zu fließen beginnt. Alles auf vertikaler Ebene wird gestaucht und magnetisch von einem angezogen. Man schneidet wie ein Messer durch die Landschaft, und„In einem Fahrzeug“ weiterlesen

Verbindet sich mit den Augen

Alles was du liest, verbindet sich mit deinen Augen immer zu einem Moment seiner eigenen Lebendigkeit. Ich kann dich sehen wie du an einem Fenster stehst, zu einer Welt die ich nicht sehen kann, aber ich sehe was sich davon in deinen Augen spiegelt. Ich fühle dein Abdriften in ein tiefes Anderswo, während deine Augen„Verbindet sich mit den Augen“ weiterlesen

Du kannst nicht so sein wie sie. Du findest daran keinen Anschluss. Ihre Worte sind langgezogen und hohl, aber sie klingen nicht. Für sie ist etwas einfach nur schön, weil es einer bestimmten Regel der Gestalt, einer Harmonie entspricht, und sie finden alles hässlich, was für sich wagt dieses Ebenmaß zu verkürzen. Ihr Sinn für weiterlesen

Man darf der Traurigkeit nicht alles glauben. Gestern war schrecklich und trotzdem ist heute gut. Manchmal bedeutet Stärke nur, dass man den Weg der Schwäche bis zu Ende geht, und merkt, dass man kann.

Das Wort ist eine Intimität, zwischen dem der liest, und dem der schreibt. Der Buchstabe, er kommt und geht, doch der Sinn ist es, der bleibt. So schneidert man aus Traum und Wort, der Seele einen Leib.