Statement

Ich finde wir leben in einer sehr unehrlichen Zeit, in der viel zu oft so getan wird, als ob es nur schwarz oder weiß gäbe. Fast alles wird mir etwas zu extrem. Sogar das Gute wird extremisiert, bis es zu einem moralischen Klischee verkommt.

Ich bin jemand der noch glaubt, dass man an sich selbst arbeiten sollte. Und nicht an anderen. Ich wünsche mir mehr Nachdenklichkeit, Kritik und Überzeugung, dafür weniger Social Engineering. Vernunft, Intelligenz und Toleranz. Statt aus allem einen Kult zu machen, der nicht mehr Dimensionen als „für mich“ oder „gegen mich“ hat.

I’m not angry, I’m sad.

3 Kommentare zu „Statement

  1. Ist doch so. Es gibt nur noch auf die Mütze. Ich bin dafür sich impfen zu lassen und Masken zu tragen. Aber tut man es nicht, bekommt man eine reingehauen. Ich bin für Sensibilisierung gegen Rassismus. Aber bist du weiß, bekommst du eine reingehauen. Ich bin für Feminismus. Aber bist du ein Mann, bekommst du eine reingehauen. Ich bin für die Rechte von Homosexuellen und Menschen die trans sind. Aber bist du ein heterosexuelle und Cis, bekommst du eine reingehauen. Das kann man von fast allem sagen. Alles muss so extrem sein. Und es geht nicht mehr um Aufklärung. Wieso benehmen wir uns so, als ob alle Feinde wären, die von unserer Meinung abweichen, oder sie nicht verstehen? Das ist der falsche Weg. Wir machen die Graben zwischen uns nur immer größer. Wenn wir Frieden wollen, sollten wir uns auch so benehmen. Ich bin für Diskussions und Streitkultur. Aber nicht so. Nicht so exkludierend und feindselig.

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