Dienstleistung ist … naja ihr wisst schon!

Gefühlt schreibe ich über die gestorbene Dienstleistung mit dieser gemachten Erfahrung den 3725. Teil. Aber ich kann das einfach nicht an mir vorbeiziehen lassen und nichts schreiben.    Es.muss.raus.   Für mich. Für dich. Für alle.  (Klingt wie ein Werbeslogan, ich komme nicht drauf, welcher. Singe es aber die ganze Zeit beim Schreiben.)    Also,„Dienstleistung ist … naja ihr wisst schon!“ weiterlesen

Kontaktbeschränkungen

(Während der Pandemie geschrieben) Hektisch, geradezu impulsiv drängte zuerst sein Geist und verzögert sein Körper an die verdreckte und mittlerweile trüb gewordene Fensterscheibe. Beinahe hätte er sich auf den eiskalten Fliesen langgelegt. »Wäre auch nicht das erste Mal«, brummte er missgestimmt und jonglierte seinen noch immer eiernden Leib Richtung Ausblick. Der Lauf seiner Pumpgun drängte„Kontaktbeschränkungen“ weiterlesen

Glück

Es ist dunkel draußen, als ihr Wecker schrill aufschrie und sie aus dem Tiefschlaf riss. Wie jeden Morgen, erahnte sie die Zahlen auf dem Display lediglich, denn die Uhrzeit war ihr seit vielen Jahren und Wochenenden bekannt. 04:50 Uhr.  Frühschicht in der Sozialstation. Ambulante Pflege von alten und kranken Menschen.  Die morgendliche Routine war schnell„Glück“ weiterlesen

Das beschissene System

Viele Jahre befasse ich mich mit den staatlich auferlegten Zwängen. Mir fiel dabei auf, dass die einzige wirkliche verpflichtungsfreie Zeit die von null bis zum sechsten Lebensjahr war. Interessant, weil zumindest ich mich erst ab meinem vierten, wenn nicht fünften Lebensjahr erinnern kann. Gehe ich jetzt vom fünften Lebensjahr aus, so hatte ich keine zwei„Das beschissene System“ weiterlesen

Eine unheimliche Begegnung

Irgendein Freitagnachmittag, so Pi mal Daumen im Jahr 2007 muss es gewesen sein, ich war fast dreißig Jahre alt und arbeite seit meinem 22. Lebensjahr als examinierte Pflegefachkraft in einer ambulanten Pflege meiner Heimatstadt. Das Diensthandy klingelt unterwegs, eine kooperierende Ärztin ist dran und bittet mich zu einer ihrer Patientinnen zu fahren, da sie einen„Eine unheimliche Begegnung“ weiterlesen

Sohlen, Verluste und jede Menge Schnee

Da beschließen wir im September zu siebt auf den Brocken in Sax‘n-Anhalt zu latschen und zack haben wir Januar und fahren gestern endlose Kilometer, um gegen 23 Uhr in dem verschneiten, ohne freie Parkplätze und furchtbar kalten Schierke anzukommen. Winter. Geil. Kalt. Aufgrund meiner vielen Lebenserfahrung habe ich ne Wärmflasche dabei und nehme die mit„Sohlen, Verluste und jede Menge Schnee“ weiterlesen

Die entschiedene Unentschiedenheit oder Management fatale

Ja ich weiß, klingt völlig nach krassem Scheiß. Ding, ding, ding … is auch krasser Scheiß. Ich kann nicht anders, ich muss den Managementkosmos aufklären, ihnen mitteilen, wie verarscht sich das kleine Licht fühlen kann, wenn das metaphorische Feuerzeug einfach nicht mitzieht. Aber alles der Reihe nach. Den Nichtentscheider vorm Herrn lernte ich im Jahr„Die entschiedene Unentschiedenheit oder Management fatale“ weiterlesen

Dienstleistung ist Motherfucker

Das es sich da draußen verändert, merkt sicher jeder. Alles andere wäre auch nicht normal. Männer dürfen keine Männer mehr sein. Giftig und so. Aber wenn sie zu weich sind, findet das auch niemand mehr cool, dabei erwarten dennoch alle, dass ein Mann ein Mann ist. Ja was denn nun, da kommt doch keiner mehr„Dienstleistung ist Motherfucker“ weiterlesen

7am 7-ten

Trostlos, Frei, Verletzen, Krypta, Prüfung, Trauma, Gold.   07. Dezember 2023. Der erste Winter ohne Corona Pandemie. Ohne Panik, Rund-um-die-Uhr-Beschallung, dass alle sterben werden und ohne Test- und Impfzwang. Er frage sich, ob ein Teil der Leute da draußen diesen Zustand wohl trostlos finden, weil sie in diesem über zwei Jahre anhaltenden Fehlaktionismus sich frei„7am 7-ten“ weiterlesen