Beim Osteopathen II

Diese widerlichen Zeitschriften hatten ihr Ziel erreicht, denn ich schritt miesgelaunt in das Vorzimmer, wo mich ein durchaus netter Mann, Ende 40 mit meinem Namen begrüßte. Es war der Osteopath. Er saß hinter seinem Schreibtisch und schaute mich an. Ich saß vor dem Schreibtisch und schaute ihn an. Ich war der Patient. Patt. *lach Ich„Beim Osteopathen II“ weiterlesen

Ein Kaleidoskop aus Gliedmaßen

Menschen in Kamasutrapositionen erinnern mich an sexuelle Transformer. Da ragt plötzlich ein Bein hervor, wo man eigentlich eine Hand vermutet hätte, und die ganze anatomische Ordnung macht keinen Sinn mehr, als ob man ein Kaleidoskop aus Gliedmaßen betrachten würde. Ich wäre völlig ratlos und wüsste gar nicht mehr, wo ich ihn jetzt reinstecken sollte, schon„Ein Kaleidoskop aus Gliedmaßen“ weiterlesen

Beim Osteopathen I

Ich brauchte bisher selten einen Arzt. Was ja prinzipiell gut ist, aber mir fiel auch auf, dass wenn ich einen Arzt brauchte, sich niemand wirklich Zeit für meinen vollgefressenen Körper nahm. Schwupp, war ich drin, noch schwupper war ich wieder draußen und fragte mich, ob ich es tatsächlich geschafft hatte in 122 Sekunden alle meine„Beim Osteopathen I“ weiterlesen

Die Dunkelheit in Kellern

Die Dunkelheit in Kellern scheint dafür gemacht worden zu sein, um Menschen, vor allem die kleineren Versionen von ihnen (informell Kinder), auszuladen. In ihrer Katakombenatmosphäre, die nur von arachniden Architekten wertgeschätzt wird, um unbehelligt ihre seidige Weberkunst auszuführen, fühlen sich Menschen von einem Untergrundgefühl heimgesucht, welches sie mit der Urangst vor Unterwelten verknüpft. Es ist„Die Dunkelheit in Kellern“ weiterlesen