Das Schöne an Therapiearbeit mit Pferden und behinderten Kindern, ist das dabei zusehen dürfen, wie diese beiden verschmelzen. Diese Kinder besitzen die Fähigkeit einer Hingabe zur Vollkommenheit eines Moments, der ich so noch nicht ansichtig wurde. Es ist aber nicht so, dass sie diese Schönheit einfach schluckt, ich nehme sie nicht als überwältigt wahr, sondern„Therapiepferde“ weiterlesen
Autor-Archive:pistolenkind
Du kannst nicht so sein wie sie. Du findest daran keinen Anschluss. Ihre Worte sind langgezogen und hohl, aber sie klingen nicht. Für sie ist etwas einfach nur schön, weil es einer bestimmten Regel der Gestalt, einer Harmonie entspricht, und sie finden alles hässlich, was für sich wagt dieses Ebenmaß zu verkürzen. Ihr Sinn für weiterlesen
Statement
Ich finde wir leben in einer sehr unehrlichen Zeit, in der viel zu oft so getan wird, als ob es nur schwarz oder weiß gäbe. Fast alles wird mir etwas zu extrem. Sogar das Gute wird extremisiert, bis es zu einem moralischen Klischee verkommt. Ich bin jemand der noch glaubt, dass man an sich selbst„Statement“ weiterlesen
Aquarien
Aquarien machen das eigene Wohnzimmer irgendwie zu einer Kompromisswelt. Weil man dann Haustiere hat, aber keine mit denen sich irgendwas anfangen lässt. Das ist wie eine platonische Beziehung ohne körperliche Kontakte. Als ob man das ganze gegenseitige Interesse abgepumpt hätte.
Erfolgsmenschen
Das Lächeln wie eine kugelsichere Weste um das Herz gelegt. Und dann mischte man sich unter all die Partisanen da draußen, sang mit ihnen die Lieder des Erfolges. Wie sie da gewandet waren in Anzug und Blazer, moderne Uniformen, sich für den beruflichen Aufstieg gewappnet wissend.
Tief im Anderswo
Musik gibt dir das Gefühl, dass die Welt nur für dich existiert. Eine persönlich angepasste Realität, eine Wirklichkeitsblase, wie diese Hamsterkugeln aus transparentem Kunststoff, die wie ein dreidimensionales Laufrad funktionieren. Dadurch, dass Musik die Seelenfarbe, die Aura einer Situation verändern kann, so wie sich das Ambiente in Neonlicht verändert, lässt es sich gut darin unter„Tief im Anderswo“ weiterlesen
Man darf der Traurigkeit nicht alles glauben. Gestern war schrecklich und trotzdem ist heute gut. Manchmal bedeutet Stärke nur, dass man den Weg der Schwäche bis zu Ende geht, und merkt, dass man kann.
Das Wort ist eine Intimität, zwischen dem der liest, und dem der schreibt. Der Buchstabe, er kommt und geht, doch der Sinn ist es, der bleibt. So schneidert man aus Traum und Wort, der Seele einen Leib.
Ich mag mich
Ich bin übrigens so sensibel, dass glaubt man gar nicht. Ich will ja auch nicht, dass das jemand merkt. Ist aber so. Doch ich habe gelernt zu kämpfen. Keine Ahnung wie oft ich das Opfer von irgendwem war, nur weil ich nichts sagen wollte. Ist einfach nicht mehr drin. Deswegen bin ich kein schlechter Mensch.„Ich mag mich“ weiterlesen
Kinderlicht
Die Art wie ich an meine Kindheit gerne zurückdenke, egal wie viele Narben ich dort sammelte, ist sie nicht einfach nur als etwas Dunkles zu begreifen. Das ist nicht wahr, denn dafür war ich als Kind selbst viel zu hell. Ich trug das selbe Licht in mir das alle Kinder haben. Diese kindlichen Phantasmen und„Kinderlicht“ weiterlesen