Meine Woche beginnt mit Urlaub in der Südsee, einen gefunden Koffer voller Gold und Kokain. 🏝️
Hö. Hö. Hö.
Meine Woche beginnt mit einem Montag der von morgens um kurz vor sechs bis abends kurz vor elf läuft. Ich überwinde in dieser Zeit 400 Kilometer, habe mega gute Gespräche, Personalcoaching, zu viele Kalorien und ein Videomeeting im Auto. Wir, einer der weltbesten Coaches und Personalentwickler in meinem Leben, und ich starten in Richtung Ziel ganz im Süden Deutschlands, um unsere Expertise in einem Unternehmen mit -Überraschung, Personal Schwierigkeiten- zu beraten und zu unterstützen.
Er hat, obwohl der Weltbeste Personalentwickler zum Einstieg gegen 11 Uhr vormittags, keine Lust was zu machen und kurz überlegen wir, ob wir uns als Selbständige selbständig krankmelden und in einen Wellnesstempel fahren, um dort überteuert zur Ruhe zu kommen, die wir eigentlich nicht brauchen. Aber wollen.
Wir entscheiden uns leider dagegen.
Also geht es los und während der Weltbeste usw. fährt, habe ich im sozialistischen Gedanken an unsere Ernährung gedacht. Stimmt so nicht, er fährt, ich ernähre. Gendergerechte Verteilung der Arbeit. *kicher …
Was also hatte ich für uns beide dabei?
Zwei Äpfel
Zwei Coke
Zwei Flaschen Wasser
Französische Kekse
Französische Snacks
Eine Packung Gummitiere, nein, keine Kondome. Lachgummis
Zwei Flaschen Feierabend Porter Bier.
Solide ausgestattet, dennoch sollten wir im Verlauf dieses Tages noch folgendes dazu kaufen:
4 Pfefferbrezeln (für die Norddeutschen, Mitteldeutschen und Unwissenden: wie Salzbrezel vom Bäcker, nur fettiger und feffriger (*originell, wa🤪)
2 lauwarme Cappuccino
2 asiatische Bowls!
1 Kaffee
20 Chicken Mc Nuggets
Eine Pommes
Eine Coke
Ein Eis
Aber dazu nachher mehr …
Auf der Autobahn wird der weltbeste Personalentwickler ernst und fragt mich, ob er mir je von seiner fetten Tante erzählt hat. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder ernst bleiben soll, da er das rhetorisch rüberbringt, wie …
(exemplarisches Beispiel)
Vielverwinkelte, zweitbeste Weltbeste usw. ich muss dir was enorm Wichtiges sagen. Auch wenn alle Wissenschaft dieser Welt dagegen spricht, ich muss dir gestehen, ich habe vier Arme und sechs Beine. Du kannst die alle (😜) nur nicht sehen, weil ich alle in meinem gut sitzenden Hemd untergebracht habe.
(exemplarisches Beispiel vorbei)
Da müsste ich ja nen verstohlenen Blick werfen und anerkennend durch die Zähne pfeifen, wie er es schafft, die alle so unterzubringen und so ein top sitzendes Hemd anzuhaben.
Okay scheiße, ich muss doch lachen. Ich kann nicht anders. Egal wie wichtig es ihm ist, dass die Tante mit wahrscheinlich 12 Armen und 34 Beinen ebenfalls alles tippitoppi in einer gut sitzenden Bluse unter bekommt, aber deswegen eben aussieht wie eine 238 kg schwere Frau, ist mir in dem Augenblick egal.
Ich lache. Was nicht besser wird, weil er mir ein Foto vom Buttergolem an einem riesigen Kuchentisch zeigt, der meinem Autorenhirn fantastisch entspricht. So hab ich mir das alles vorgestellt.
Ich atme auf, weil er mir mein Lachen nicht übel nimmt, aber irgendwer muss ihm sagen, dass er die fette Tante rhetorisch in einer Art bringt, dass man oder vielleicht nur ich das Ding umgehend extraterrestrisch überbewerte.
Aber da ich Pragmatin bin und angeblich ein Sausackzahn-Gen habe, lache ich eben einfach.
Coming soon: Vor Ort, Toilettenverweigerung, Rückreise-Raststätten Trauma und haben die um die Uhrzeit eigentlich noch Eis? Ach ja, und das Sausackzahn-Gen.








