Gefühlt schreibe ich über die gestorbene Dienstleistung mit dieser gemachten Erfahrung den 3725. Teil. Aber ich kann das einfach nicht an mir vorbeiziehen lassen und nichts schreiben. Es.muss.raus. Für mich. Für dich. Für alle. (Klingt wie ein Werbeslogan, ich komme nicht drauf, welcher. Singe es aber die ganze Zeit beim Schreiben.) Also,„Dienstleistung ist … naja ihr wisst schon!“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Erinnerungen und Rückblicke
Glück
Es ist dunkel draußen, als ihr Wecker schrill aufschrie und sie aus dem Tiefschlaf riss. Wie jeden Morgen, erahnte sie die Zahlen auf dem Display lediglich, denn die Uhrzeit war ihr seit vielen Jahren und Wochenenden bekannt. 04:50 Uhr. Frühschicht in der Sozialstation. Ambulante Pflege von alten und kranken Menschen. Die morgendliche Routine war schnell„Glück“ weiterlesen
Eine unheimliche Begegnung
Irgendein Freitagnachmittag, so Pi mal Daumen im Jahr 2007 muss es gewesen sein, ich war fast dreißig Jahre alt und arbeite seit meinem 22. Lebensjahr als examinierte Pflegefachkraft in einer ambulanten Pflege meiner Heimatstadt. Das Diensthandy klingelt unterwegs, eine kooperierende Ärztin ist dran und bittet mich zu einer ihrer Patientinnen zu fahren, da sie einen„Eine unheimliche Begegnung“ weiterlesen
Meier mit Eier oder Rouladen-Meier
Da waren wir wieder und lebten unser jährliches Ritual nach zehn Monaten erneut aus. Nein, kein Swingerclub! Was denken Sie denn von uns Wanderaffen?! Die glorreichen Sieben, die schon mit Sohlenverluste auf den Brocken latschten, trafen sich dieses Wochenende im Thüringer Wald. Zum? Richtig, Latschen! Irgendwo im Nirgendwo hatten wir ein gutes, sehr bodenständiges Hotel,„Meier mit Eier oder Rouladen-Meier“ weiterlesen
Schlechter essen als Asia Bowl am Rastplatz geht nicht? Doch!
Da ich mein halbes Leben literarisch verarbeite folgt heute mein Eindruck vom lieblosesten Essen, welches ich je gegessen habe. Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass die asiatische Bowl an der Autobahnraststätte irgendwo im Süden des Landes, die ich gemeinsam mit dem weltbesten Personalentwickler gegessen habe, der traurige Höhepunkt in meinem kulinarischen Leben war, aber„Schlechter essen als Asia Bowl am Rastplatz geht nicht? Doch!“ weiterlesen
Jugendweihe oder Urlaub mit Oma in Spanien. Entscheide dich.
So oder so ähnlich muss das ganze Ding 1992 vonstatten gegangen sein, denn ich wurde 1992 14 Jahre alt und da kurz vorher das Eingesperrt sein in der DDR beendet wurde, war das Überschreiten der Grenzen mit einem Mal möglich. Und mit 14 hatte man eigentlich Jugendweihe in der DDR. Also ergab sich die Frage,„Jugendweihe oder Urlaub mit Oma in Spanien. Entscheide dich.“ weiterlesen
Mein DDR-Papa II
Also er löscht alles. Glauben Sie mir nicht? Dann erzähle ich jetzt vom letzten Besuch. Meine Eltern fahren zu mir knapp 500 km, weil ich so weit weg, in den Westen migriert bin. Ich sage immer, ich war damals ein Wirtschaftsflüchtling. Gut, dass ich weggegangen bin, wer weiß, was sonst aus mir geworden wäre. Den„Mein DDR-Papa II“ weiterlesen
Mein DDR-Papa
Heute möchte ich dem geneigtem Leser meinen Papa vorstellen. Ja, Papa, denn Vater mochte er nie. Also nicht seinen eigenen, sondern das Wort. Er neigte dann immer dazu, es ganz langgezogen und streng auszusprechen, dabei kasperte er immer und bekam so einen lachenden, roten Kopf. Vaaaaaaaataaaar. Vaaaaaterrrrrrrr. Vaarrtterrrr. Vatr! Da hats ihn immer gegrault. Dann„Mein DDR-Papa“ weiterlesen
Meine Woche, die fette Tante und das Sausackzahn-Gen – Part III
Wir entscheiden uns für die gesunde Seite und haben die Qual der Wahl zwischen gesunder Schnitzelbox, noch gesündere Currywurst Box und Falafel Box. Dann sticht uns die asiatische Bowl ins Auge, die doch tatsächlich für nur 9,95€ im Angebot ist, da macht es uns auch nix aus, dass die Coke zero glatte dreifuffizig kostet. „Meine Woche, die fette Tante und das Sausackzahn-Gen – Part III“ weiterlesen
Meine Woche, die fette Tante und das Sausackzahn-Gen – Part II
Wir kommen an und müssen beide Pinkeln. Da wir hier sehr ländlich sind, gibt es exakt einen Lebensmittelmarkt mit neumodernem Bäcker mit Kaffee-Trink-Möglichkeit. Ich wittere unsere große Chance. Da ich dem Gott der Personalentwicklung die feffrigen Pfefferbrezeln gönne, kaufe ich vier Stück und frage nach, ob es ne Toilette gibt. Gibt es. Juhuu. „Meine Woche, die fette Tante und das Sausackzahn-Gen – Part II“ weiterlesen