Zu nichts kommen

Da hast Du dieses eine Leben. Ein einziges, zumindest bewusst! Du kannst in diesem Leben nur eine gewisse Zeit leben, lachen, lieben und Du sein, weil Du die andere Zeit arbeiten musst. Musst. Musst. Über die Jahre kommen und gehen Krankheit und Leid als stete Begleiter.

Und dann? Werden Kriege angezettelt, Lebensmittel künstlich verknappt, Inflation erst provoziert und dann ignoriert? Und medial kann man Gleichschaltung „bewundern“.

Und was macht das alles? Dass Du noch weniger Zeit hast, weil aufgrund aller Verteuerung noch mehr gearbeitet werden MUSS!

Bloß keinen Moment zum Nachdenken haben.

Da ich nicht an Zufälle glaube, halte ich es für Absicht.

Großartig, wirklich.

Veröffentlicht von Vielverwinkelte

Lyrik berührt Moderne.

26 Kommentare zu „Zu nichts kommen

  1. Ich muss dir in dem Fall widersprechen. Ohne dich zu provozieren oder deine Meinung nicht zu achten. Man kann Dinge verschieden sehen. Ohne, dass es dadurch völlig falsch oder richtig wird.

    Aber: Es geht einfach nicht nur um dich. Das ist zu selbstzentriert in meinen Augen. Wenn man glaubt, dass jede Ursache auf einen selbst gemünzt ist, „weil die wollen, dass ich“ bildet man sich schnell alles mögliche an bösen Absichten anderer ein. Dabei ist man einfach nicht der Nabel der Welt. Und Zufälle sind eine Tatsache. Die Kausalität im Netz des Chaos.

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      1. Ps: Ich bin eher froh, dass wir uns beide nicht SO wichtig nehmen, dass wir eine Kernschmelze bekommen, wenn man mal nicht einer Meinung ist. Das ist nämlich irgendwie Standard. Das ist mir wichtiger als ob du an Zufälle glaubst.

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      2. Ist halt echt so. Fast jeder dem ich begegne, sobald man nicht einer Meinung ist, gibt es ein Erdbeben. Solche Menschen meide ich übrigens. Und nein, bei dir ist es nicht notwendig das überhaupt zu erwähnen. Ich freue mich nur darüber, weil es echt selten ist.

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      3. Das ist das unwitzige Paradoxon. Jeder möchte, dass seine Meinung akzeptiert wird. Ist aber nicht bereit andere Meinungen zu akzeptieren. Und sei es nur, dass man ALLES totdiskutieren muss. Man könnte es auch bei: „Wir sehen das verschieden, cool“ belassen. Wie will man sich auch sonst ergänzen? Das zeigt mir wie unsicher die meisten Menschen sind.

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      4. Eine Folge aus der Entwicklung, dass alle Mitspracherechte für sich beanspruchen. Mich nervt das total. Weil eigentlich braucht man damit niemanden auch nur irgendwas zu erzählen. Ist ja eh nicht akzeptabel.

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      5. Jup. Sei immer interessiert an neuem und anderem. Du musst nicht zustimmen, aber zuhören. Immer. Das macht dich menschlich stärker. Meine Maxime.

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      6. Ich bin aber auch Hardcore. Wer das bei mir macht, der ist raus. Ich hab ne schnelle Reaktion auf Bullshit. Hat lange genug gedauert bis ich gemerkt habe, dass ich mir aussuchen darf und sogar MUSS wen ich um mich haben will. Das bedeutet nicht, ich wende mich ab, wenn jemand mal nen schlechten Tag hat. Habe ich auch. Aber ich bade nicht ständig in fremden Bullshit. Hab mein eigenes Fässchen immer bei. :>

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      1. So ist es, das Leben ist ein Kreislauf, so wie die Natur auch. Da werden wir hineingeworfen, in den grossen Kreis. Auf unserer Reise kommen wir immer wieder an denselben „Baustellen“ vorbei, damit wir aus unserer Erfahrung lernen können. Und so geht es immer näher und tiefer zur Mitte. Ich bin sicher, dass wir da ankommen werden, persönlich und sicher auch als Gemeinschaft 🙂 Hoffen dürfen wir das doch, nicht?
        in diesem Sinne sei herzlich gegrüsst
        Brig

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      2. Die Mitte ist die Quelle allen Lebens und der Liebe. Ich nenne sie Gott, da Liebe ja Beziehung ist und ich mich angesprochen fühle 🙂
        Und wie siehst du die Mitte?

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