Sein in all dem Werden und zwischen dem Vergehen

Etwas gut einfach sein lassen können, bevor man noch Wahnsinnig wird, ohne wiederum in völlige Passivität zu verfallen, nicht alles reparieren zu wollen, gegen alles kämpfend, sondern sein Leben zu leben, aber gleichzeitig auch die eigenen Möglichkeiten nutzend und erkennend. Sein in all dem Werden und zwischen dem Vergehen. Weil man gefestigt scheint, dabei aber tausendmal fast zerbrochen ist. Sich überkämpft und nicht mehr zu schocken ist. Denn wenn erst mal dieses Bewusstsein da ist, was man alles überleben kann, was man sich selbst gar nicht zugetraut hätte, warum dann nicht gleich die Gelegenheit beim Schopf packen, und ein richtiges Leben daraus machen? Also bewaffnest du dich mit Dankbarkeit. Dankbar für irgendetwas, sei es darum, was genau es ist. Bei jedem Anfang danach suchend und kramend, und so ziehst du dann in den Tag. Kleine Siege feiernd, die man mit Glück vergoldet. Sein in all dem Werden und zwischen dem Vergehen. Betrunken von der Gelegenheit.

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