Sommermord

Ein Sommermord im Badeort,
die Leich‘ liegt in der Sonn‘ verdorrt.
Riechen tut’s nicht angenehm,
würd‘ bloß ein laues Lüftchen wehen.
Wie eine Säule aus Gestank,
steht die Luft und macht uns krank.
Die Badegäste wundern sich,
wer hier so schamlos hingeschisst.
Die Fäulnisgase blähen auf,
bis schließlich platzt der Leichenbauch.
KAWUMM! – macht’s in der Besenkammer,
scheinbar war die Leiche schwanger.
Der Fötus fliegt im hohen Bogen,
gut fünfzehn Meter, ungelogen.
So landet er in dem Büffet,
und sprenkelt alles mit Gelee.
Eklig ist’s und fürchterlich,
was in der Leich enthalten ist.
Denn flummiartig hüpfen Nieren,
so Sommerleichen explodieren.

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